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Veterinärverordnung KT.Glarus

Link zu Merkblatt  Bewilligungspflichtige Hunde
https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/alt/tiere/Documents/GL_Merkblatt%20bewilligungspflichtige%20HundehaltungV6.pdf

Link zu Merkblatt Bewilligung Hunde mit erhötem Gefärdungspotenzial

https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/alt/tiere/Documents/GL_Bewilligungsgesuch%20Hundehaltung_erh%C3%B6htesGef%C3%A4hrdungspotenzial.doc




Auszug aus der Verordnung zum kantonalen Tierschutz- und Tierseuchengesetz (Veterinärverordnung)
4. Hundehaltung
Art. 19
Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial
1
Zu den Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotenzial gemäss Artikel 27 des Gesetzes gehören folgende Rassen:

a.  American Staffordshire Terrier;     
b.  American Pit Bull Terrier;     
c.  Bull Terrier;     
d.  Staffordshire Bull Terrier;     
e.  Rottweiler;     
f.  Dobermann;     
g.  Hovawart;     
h.  Dogo Argentino;     
i.  Cane Corso;     
j.  Rhodesian Ridgeback;     
k.  Deutscher Schäferhund;     
l.  Belgischer Schäferhund;     
m.  Mischlinge dieser Rassen.   

Einführungsgesetz zum Tierschutzgesetz und zum Tierseuchengesetz
(Kantonales Tierschutz- und Tierseuchengesetz, EG zum TSchG und TSG)

Vom 6. Mai 2012 (Stand 1. Juli 2018)

1. Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Zweck und Geltungsbereich
1  Dieses Gesetz bezweckt den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier sowie die Wahrung der Würde des Tieres.
2 Es regelt namentlich den Vollzug der eidgenössischen Tierschutz- und der eidgenössischen Tierseuchengesetzgebung sowie die Ausübung von Tiergesundheitsberufen. Es enthält zudem Bestimmungen über die Hundehaltung,
die auch dem Schutz vor gefährlichen Hunden dienen.

5. Hundehaltung

Art. 26a * Anforderungen an Ersthundehalter
1 Personen, die erstmals einen Hund erwerben, müssen innert eines Jahres nach Erwerb des Hundes einen Nachweis über ihre Kenntnisse und Fähigkeiten betreffend die Haltung von Hunden und den Umgang mit ihnen erbringen.
2 Der Regierungsrat regelt die Anforderungen an den Nachweis.

Art. 27 Bewilligungspflicht
1 Die Haltung eines Hundes mit erhöhtem Gefährdungspotenzial bedarf der
Bewilligung des Kantonstierarztes. *
2 Zur Durchsetzung der Bewilligungspflicht können die Massnahmen gemäss
Artikel 32 Absatz 1 Buchstaben c, e und f angeordnet werden. Artikel 32 Absatz 3
ist anwendbar.
3 Der Regierungsrat regelt die Einzelheiten. Er bezeichnet namentlich die Hundetypen
mit erhöhtem Gefährdungspotenzial sowie die Bewilligungsvoraussetzungen.

Art. 28 Kennzeichnung und Registrierung
1 Der Regierungsrat erlässt die Vollzugsbestimmungen zu der in der eidgenössischen
Tierschutzgesetzgebung vorgesehenen Kennzeichnung und Registrierung von Hunden.
Er regelt namentlich den Zugang zu den Daten und die allfällige Erfassung weiterer, vom Bundesrecht nicht vorgeschriebener Informationen.

Art. 29 Versicherungspflicht
1 Wer einen Hund hält, muss für diesen über eine gültige Haftpflichtversicherung
mit einer ausreichenden Deckungssumme verfügen.
2 Der Kantonstierarzt sorgt für die Einhaltung der Versicherungspflicht. Er kann gegenüber säumigen Hundehaltern die Massnahmen gemäss Artikel 32 Absatz 1 Buchstaben c–f anordnen. Artikel 32 Absatz 3 ist anwendbar.

Art. 30 Kontrolle der Einhaltung der Anforderungen an Ersthundehalter
und der Versicherungspflicht *
1  Die Gemeinden kontrollieren die Einhaltung der Anforderungen an Ersthundehalter
gemäss Artikel 26a und bei gleichem Anlass auch die Einhaltung
der Versicherungspflicht gemäss Artikel 29. *
2  Sie melden säumige Tierhalter dem Kantonstierarzt.



Art. 31 Leinenpflicht; Maulkorbpflicht
1 Hunde müssen an der Leine geführt werden:
a. in öffentlich zugänglichen Gebäuden;
b. an verkehrsreichen Strassen, namentlich Kantons- und Hauptstrassen;
c. in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen und auf Bahnhöfen;
d. auf Pausenplätzen von Schulanlagen und auf Spiel- und Sportplätzen;
e. an Orten, die von den Gemeinden entsprechend signalisiert werden.
2  Für Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial, die der Bewilligungspflicht
gemäss Artikel 27 wegen auswärtigen Wohnsitzes des Hundehalters nicht
unterstehen, gilt im öffentlich zugänglichen Raum eine generelle Leinen- und
Maulkorbpflicht.
3  Die Gemeinde kann die Übertretung der Leinen- und der Maulkorbpflicht
mit einer Ordnungsbusse nach Artikel 89 Absatz 2 Gemeindegesetz bestrafen.

Art. 32 Massnahmen bei verhaltensauffälligen Hunden
1  Der Kantonstierarzt ordnet bei verhaltensauffälligen Hunden die notwendigen
Massnahmen an. Als Massnahmen fallen je nach Grad der Gefährdung
von Menschen und Tieren namentlich in Betracht:
a. Verpflichtung der Hundehalter zum Besuch weiterer Kurse;
b. generelle Leinenpflicht und/oder Maulkorbpflicht;
c. einstweilige Verbringung des Hundes in ein Tierheim oder eine andere
geeignete Haltung;
d. entschädigungslose Kastration des Rüden bzw. Sterilisation der Hündin;
e. entschädigungslose Enteignung des Tieres;
f. entschädigungslose Tötung des Tieres.
2  Der Kantonstierarzt kann zusätzlich ein befristetes oder unbefristetes Verbot
der Hundehaltung anordnen.
3  Die Kosten der Massnahmen gehen zu Lasten der Hundehalter.

Art. 33 Abgabe auf Hundehaltung
1  Der Kanton erhebt von den Hundehaltern eine Abgabe pro Tier, welche zur
Deckung der Kosten für die Tierseuchenvorbeugung und Tierseuchenbekämpfung
bei Hunden dient (Hundetaxe).
2  Die Gemeinden können einen Zuschlag zur Hundetaxe erheben, welcher der Deckung der mit der Hundehaltung verbundenen Gemeindeaufwendungendient.
Der Zuschlag darf höchstens das Dreifache der kantonalen Taxe betragen.
3  Die Gemeinden besorgen den Einzug der Hundetaxen.
4  Der Regierungsrat bestimmt das Nähere. Er regelt namentlich die Taxpflicht
und die Taxhöhe im Einzelnen.


   

 









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